Biodiversitäts-Regulierungen der Effekte von Klimawandel auf biogeochemische Prozesse

Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

Prof. Dr. Carsten Dormann

Prof. Dr. Michael Scherer-Lorenzen

(Universität Freiburg)

Lars von Riedmatten

(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Leipzig)

Hypothesen

1. Klimawandel reduziert die Streuabbau- und Mineralisationsraten sowohl direkt durch Veränderungen der Umweltbedingungen, als auch indirekt durch Veränderungen der Artenzusammensetzung. Dabei werden trockenheitstolerante Arten dominant, welche durch ihre artspezifischen Eigenschaften Zersetzungsprozesse negativ beeinflussen.


2. Reduzierte Streuabbau- und Mineralisationsraten führen zu verringerter Stickstoffverfügbarkeit im Boden, erhöhen jedoch die Kohlenstoffspeicherung.

3. Hoch diverse Pflanzengemeinschaften sind gegenüber solchen Auswirkungen des Klimawandels resistenter als artenarme Gemeinsschaften.