Ressourcenfluktuation und Nichendifferenzierung in Pflanzengesellschaften: Können Effekte der Landnutzung auf Bodenfeuchte beobachtete Muster der Pflanzendiversität erklären?


Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

Prof. Dr. Carsten F. Dormann

(Universität Freiburg)

JunProf. Dr. Anke Hildebrandt

(Universität Jena)

Ziele

Evaluation der Rolle von fluktuierendem Bodenwassergehalt für Pflanzenvielfalt, sowohl im Feld als auch im Topfexperiment

 

Hypothesen

Pflanzen sind bezüglich ihrer Empfindlichkeit gegenüber Trockenstress und anoxischem Stress eingenischt, und diese beiden Toleranzen sind negative korreliert. Wassergehaltsschwankungen ermöglichen deshalb mal diesen, mal jenen Arten eine kompetitive Überlegenheit und somit die Koexistenz von mehr Arten als am gleichen Standort ohne Fluktuationen.

Methoden

Statistische Auswertung von Vegetationsaufnahmen der Vorjahre, gekoppelt an die ebenfalls seit einiger Zeit gemessenen Bodenwassergehalte; experimentell gesteuerte Fluktuationen in Mesokosmen.