Synthese

 

Bisherige Arbeiten (2011 - 2017)

 

Grundlegendes und allgemeines Verständnis ökologischer Zusammenhänge kann man nur dadurch erreichen, dass man in einer breiten Perspektive Daten verschiedener Taxa, ökologischer Prozesse und räumlich-zeitlicher Skalen vergleicht und miteinander verknüpft. Eine optimale Herangehensweise für solche ökologischen Synthesen ist, Forschung so zu organisieren, dass verschiedene Daten im Rahmen eines gemeinsamen Untersuchungsdesigns erhoben werden, so dass diese Daten später direkt miteinander verglichen und verknüpft werden können. Ein solches gemeinsames Untersuchungsdesign zu schaffen, und dadurch fundamentale ökologische Synthese zu ermöglichen, war einer der Hauptgründe für die Einrichtung der Biodiversitätsexploratorien. Das Synthese-Zentralprojekt ist dafür verantwortlich, dass diese ökologische Synthese realisiert wird.


Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

Prof. Dr. Markus Fischer

Dr. Eric Allan

Dr. Peter Manning

(Universität Bern)

Dr. Oliver Bossdorf

(Universität Tübingen)

Ziele

Das Projekt hat drei Hauptziele:
1. eine Serie von umfassenden Synthese-Analysen zu den Kernfragen der
Biodiversitätsexploratorien, den Zusammenhängen zwischen Landnutzung, Biodiversität und Ökosystemprozessen;

2. eine genauere Untersuchung der wichtigen und nach wie vor schwierigen
Frage, wie man Landnutzungsintensität in Wald und Grünland quantifizieren kann;

3. die Verbreitung des Synthese-Gedankens, und die methodische und inhaltliche Unterstützung von Synthese-Aktivitäten anderer Arbeitsgruppen. Das Syntheseprojekt schafft Synergien und projektübergreifenden Mehrwert, in Übereinstimmung mit den Leitfragen der Biodiversitätsexploratorien.