Bodenmikrobengemeinschaft in Grünländern - Biogeographie auf lokaler und regionaler Skala


Ziele

Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

 

Prof. Dr. Ellen Kandeler

Dr. Sven Marhan

Doreen Berner

Kathleen Regan

(Universität Hohenheim, Stuttgart)

1. Pflanzengemeinschaftszusammensetzung und Saisonalität in der Ressourcenaufteilung – Untersuchung auf Plotebene

2. Klima, Bodenbeschaffenheit, Geologie zeigen stärkere Effekte als Landnutzungsintensität auf der regionalen Skala


Methoden

1. Erfassung der räumlichen Muster über die Saison
Biogeochemische Bodeneigenschaften, Altlasten, metabolisches Profil von DOC, PLFA, Ergosterol, Häufigkeit von Bakterien, Archaea, Pilzen, Denitrifizierer, Enzymaktivitäten (C, N, P kreislauf), Geostatistik
Zusammenarbeit mit Exploratorienprojekten:

  • Pflanzengemeinschaftszusammensetzung, oberird. Biomasse (zentrales Projekt Botanik)
  • Archaea und bakterielle Nitrifizierer, Stickstofffixierer (InDiLaNi, Schloter)
  • Ascomyzeten, Basidomyceten, Mykorrhizapilze im Boden (zentrales Projekt Boden Biotik, Buscot, Wubet)
  • Protozoen (NanoFauna, Bonkowski)
  • Mykorrhizapilze in Wurzeln, Wurzelbiomasse (AMFroots, Hempel)
  • Acidobakterien (ProFIL, Overmann, Friedrich)


2. Beprobung der 50 Grünland EPs
Untersuchung der Denitrifizierer, Enzymaktivitäten (C, N, P kreislauf), PLFA, Ergosterol, biogeochemische Bodeneigenschaften


bisheriges Projekt :Einfluss von Landnutzungsintensität auf die räumliche Verteilung und Funktion von Bodenmikroorganismen



Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

 

Prof. Dr. Ellen Kandeler

Dr. Sven Marhan

Doreen Berner

Dr. Christian Poll

Daniel Keil

(Universität Hohenheim, Stuttgart

Ziel des Projektes war, den Einfluss der Grünlandlandnutzung auf die funktionelle Diversität von Bodenmikroorganismen in den drei Exploratorien zu untersuchen. Der C- und N-Kreislauf als Schlüsselprozesse terrestrischer Ökosysteme steht hierbei im Vordergrund. Unsere Hypothese ist, dass Grünland unterschiedlicher Nutzungsintensität anhand von generellen mikrobiellen Parametern klassifiziert werden kann. Hierfür wird ein Fuzzy Modell eingesetzt, das auf 1200 Referenzdaten basiert, welche innerhalb der letzten 20 Jahre in ganz Europa erhoben wurden. Anschließend wurde die Enzymaktivität als Maß mikrobieller Aktivität im C- und N-Kreislauf mittels Geostatistik intensiver untersucht.