Zentrales Datenmanagement


Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

Prof. Dr. Birgitta König-Ries

Dr. Michael Owonibi

Eleonora Petzold

Andreas Ostrowski

(Universität Jena)

Als Kernprojekt der Biodiversitäts-Exploratorien (BE), dient das zentrale Datenmanagement als Plattform zur Datenspeicherung und zum Informationsaustausch zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen. Die grundlegenden Ziele des Projektes umfassen:

  • Bereitstellung einer zentralen Datenspeicherungsplattform für die in den verschiedenen Phasen erhobenen Daten mit Möglichkeiten des Datenzugriffs und des Datenaustausches.
  • Unterstützung der Forscher beim Umgang und Management von Forschungsdaten innerhalb des gesamten Datenlebenszyklus (data lifecycle). Dies beinhaltet das Anbieten von Arbeitshilfen zum Erheben, zur Vorbereitung und Nachbehandlung (curation), zur Speicherung, für die Suche und Recherche, für die Integration und Synthese, zur Visualisierung und zum Publizieren von Daten.
  • Bereitstellung von Arbeitshilfen zur Duchführung der Feldarbeiten und zum Umgang mit weiteren Ressourcen.
  • Förderung des Informationsaustausches zwischen den Mitgliedern der einzelnen Projekte und Anbieten von Diensten um die Kooperationen zu stärken.

 

 

BExIS – die Plattform

Die meisten Ziele des zentralen Datenmanagements der BE werden durch das Informationssystem BExIS (Biodiversitäts-Exploratorien Informationssystem) realisiert. Wichtige Funktionalitäten beinhalten Arbeitshilfen zur/zum:

  • beschreiben, definieren der Struktur und hochladen von Datensätzen (unter Berücksichtigung des syntaktischen, strukturellen, semantischen und physischen Formats) welche durch die Projekte der BE erhoben wurden.
  • Bearbeitung, Qualitätskontrolle, Generierung einer zusammenfassenden Beschreibung, Versionierung, einfache statistische Analyse der hochgeladenen Daten.
  • Geographische Visualisierung der Daten und räumliche Darstellung der Untersuchungsflächen (online GIS basiert).
  • Planung und Management der Feldarbeit und weiterer Ressourcen.
  • Management von Publikationen.
  • Informationsaustausch und Kooperation mittels Wikis.
  • Abgestimmtes Nutzer- und Rechtemanagement zur Zugriffskontrolle von Daten und der Anwendungsfunktionalitäten.

 

Die Plattform wurde von Dr. Jens Nieschulze und seinen Kollegen (Leiter der Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Ernst-Detlef Schulze) im Jahr 2007 eingeführt. Seit 2011 wird die Plattform an der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Verteilte Informationssysteme an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Birgitta König-Ries) betrieben und kontinuierlich weiterentwickelt. Seitdem ist Dr. Michael Owonibi der Datenmanager der BE. Das Informationssystem kann über folgenden Link erreicht werden: : BExIS.

 

 

Zielsetzungen (2014-2017)

Wesentliche Ziele für die vierte Phase der BE (2014-2017) sind:

  • Management der Datenspeicherung und der Informationsplattform (BExIS) sowie Migration des Systems auf die neuentwickelte Version der Software.
  • Weiterführung der Datenmobilisierung und Unterstützung der Nutzer bzw. Mitglieder der BE.
  • Sicherstellung des zeitnahenkurativen Umgangs mit den Daten durch teilautomatische Methoden zur Qualitätssicherung der Daten.
  • Anbieten von GIS Funktionalitäten zur Suche und zum Herunterladen von Daten und um die Untersuchungsflächen zu verwalten.
  • Erforschung von Mitteln zur effektiven Speicherung und Analyse von Daten bei Nutzung der neuesten Technologien.
  • Nutzung von semantischen Methoden zur Automatisierung vieler Aufgaben, welche bisher manuell von den Forschern bearbeitet werden müssen.
  • Anbieten von Visualisierungswerkzeugen zur Darstellung, dem Auffinden, der Interpretierung und Qualitätskontrolle von Daten.
  • Zusammenarbeit mit externen Repositories zur Haltung von Forschungsdaten.