Zentrales Datenmanagement

 

Wissenschaftliche Bearbeitung durch:

Prof. Dr. Birgitta König-Ries

Andreas Ostrowski

Dr. Cornelia Fürstenau

Eleonora Petzold

Franziska Zander

(Universität Jena)

Als Kernprojekt der Biodiversitäts-Exploratorien (BE), bietet das zentrale Datenmanagement die Plattform zur Datenspeicherung und zum Informationsaustausch zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen und zwischen den BE2 und der Öffentlichkeit. Das Informationssystem kann über folgenden Link erreicht werden: BExIS. Die grundlegenden Ziele des Projektes umfassen:

  • Bereitstellung einer zentralen Datenspeicherungsplattform für die in den verschiedenen Phasen erhobenen FAIRen Daten mit Möglichkeiten des Datenzugriffs und des Datenaustausches.
  • Unterstützung der Forscher beim Umgang und Management von Forschungsdaten innerhalb des gesamten Datenlebenszyklus (data lifecycle). Dies beinhaltet das Anbieten von Arbeitshilfen zum Erheben, zur Vorbereitung und Nachbehandlung (curation), zur Speicherung, für die Suche und Recherche, für die Integration und Synthese, zur Visualisierung und zum Publizieren von Daten.
  • Bereitstellung von Arbeitshilfen zur Duchführung der Feldarbeiten und zum Umgang mit weiteren Ressourcen.
  • Förderung des Informationsaustausches zwischen den Mitgliedern der einzelnen Projekte und Anbieten von Diensten um die Kooperationen zu stärken.
  • Unterstützung der Erstellung von FAIRen Daten und deren Anbieten als öffentliche Datensätze.

 

BExIS – die Plattform

Die meisten Ziele des zentralen Datenmanagements der BE werden durch das Informationssystem BExIS (Biodiversitäts-Exploratorien Informationssystem) realisiert. Wichtige Funktionalitäten beinhalten Arbeitshilfen zur/zum:

  • beschreiben, definieren der Struktur und hochladen von Datensätzen (unter Berücksichtigung des syntaktischen, strukturellen, semantischen und physischen Formats) welche durch die Projekte der BE erhoben wurden.
  • Bearbeitung, Qualitätskontrolle, Generierung einer zusammenfassenden Beschreibung, Versionierung, einfache statistische Analyse der hochgeladenen Daten.
  • Geographische Visualisierung der Daten und räumliche Darstellung der Untersuchungsflächen (online GIS basiert).
  • Planung und Management der Feldarbeit und weiterer Ressourcen.
  • Management von Publikationen.
  • Informationsaustausch und Kooperation mittels Wikis.
  • Abgestimmtes Nutzer- und Rechtemanagement zur Zugriffskontrolle von Daten und der Anwendungsfunktionalitäten.

 

Die Plattform wurde von Dr. Jens Nieschulze und seinen Kollegen (Leiter der Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Ernst-Detlef Schulze) im Jahr 2007 eingeführt. Seit 2011 wird die Plattform an der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Verteilte Informationssysteme an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Birgitta König-Ries) betrieben und kontinuierlich weiterentwickelt. In der aktuellen Phase wird die BE Plattform auf die Open Source Version BEXIS 2 wechseln (https://fusion.cs.uni-jena.de/bpp/).
Bei Interesse an der Entwicklung der Plattform können folgende Webseiten besucht werden:
https://github.com/bexis2
https://github.com/bexis

 

Zielsetzungen (2017-2020)

Wesentliche Ziele für die sechste Phase der BE (2020-2023) sind:

  • Sichere Speicherung der BE-Daten auf einer nachhaltigen Plattform, durch Management und Wartung der Server und Speicher, Nutzerunterstützung, und Entwicklung von Daten-Tools.
  • Anbieten eines effizienten Zugangs zu den BE-Daten, durch Verbesserung der Möglichkeiten der Datensuche, stärkere Unterstützung für verschiedene Datentypen (raumbezogene Daten, Tondaten, gengetische Daten) und Ausbau von Visualisierungstechniken.
  • Anbieten einer Umgebung zur Datenkuration um hohe Datenqualität zu gewährleisten und FAIRe Datensätze anzubieten.
  • Ausbau der Wahrnehmbarkeit der BE-Daten für externe Personen und Institutionen durch Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Initiativen. Weiterer Ausbau der Webseite für öffentliche Daten und Start der Entwicklung von Kommunikationsmöglichkeiten mit Akteuren von nichtwissenschaftlichen Bereichen.
  • Abschluss der Migration zu BEXIS 2.