Schorfheide-Chorin


Das Exploratorium „Schorfheide-Chorin” liegt nördlich von Berlin und umfasst ein Gebiet von 1.300 km². Als einziges der drei Gebiete liegt es im eiszeitlich überformten Teil Deutschlands.
Sanderflächen sowie hügelige Grund- und Endmoränen mit zahlreichen Seen prägen das Landschaftsbild und bieten mit ihren unterschiedlichen Böden die Grundlage für eine abwechslungsreiche Vegetation. Mit ca. 550 mm Jahresniederschlag zählt das Gebiet zu den trockensten Regionen Deutschlands. Es umfasst ausgedehnte Kiefern- und Buchenwälder. 1990 wurde es zum Biosphärenreservat erklärt.

 

 

Hainich-Dün


Das Exploratorium „Hainich-Dün“ liegt im Westen Thüringens an der Grenze zu Hessen und hat eine Fläche von 1.300 km². Der Hainich gehört zu den größten zusammenhängenden Laubwaldgebieten Deutschlands. Ein Teil dieses Gebiets erhielt 1997 den Nationalparkstatus, im Jahr 2011 wurde es zum Weltnaturerbe ernannt. Der einzigartige Baumartenreichtum und die weitflächigen Bestände an Buchen und Buchenmischwäldern reichen von unberührten „Urwäldern“ über Bauernwälder bis hin zu intensiv genutzten Forsten. Das Grünland im Umfeld dieser Wälder wird unterschiedlich stark landwirtschaftlich genutzt.

 

 

Schwäbische Alb


Das Exploratorium „Schwäbische Alb“ liegt in Baden-Württemberg und umfasst ein Gebiet von 420 km² auf submontanen bis montanen Hochflächen. Ausgedehnte, seit Jahrhunderten durch Schafe beweidete Grasländer erstrecken sich auf kalkhaltigen Böden über Hügelketten, unterbrochen von einzelnen Baumbeständen, größeren Waldflächen und landwirtschaftlichen Nutzflächen.