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  • Interdisziplinarität – rund 250 Forschende aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen arbeiten auf denselben Flächen an unterschiedlichen Aspekten der Biodiversität und folgen dabei den gemeinsamen Leitfragen der Biodiversitäts-Exploratorien.
  • Vollständigkeit – auf den Untersuchungsflächen wird nahezu die gesamte Biodiversität erfasst. So werden nicht nur einzelne Arten untersucht, sondern Arten und Artengruppen aus unterschiedlichen Organismengruppen von unterschiedlichen trophischen Ebenen sowie von ober- und unterirdisch lebenden Arten.
  • Räumliche Skalierung – die Biodiversität und Ökosystemprozesse werden auf unterschiedlichen räumlichen Skalen untersucht, von der Plot- bis zur Landschaftsebene.
  • Langfristigkeit – die Untersuchungen finden auf denselben  Untersuchungsflächen seit 2006 statt.
  • Vergleichbarkeit – die Fragestellungen der einzelnen Projekte werden auf den zahlreichen real bewirtschafteten Flächen der drei Untersuchungsregionen in Deutschland mit denselben, standardisierten Methoden bearbeitet.
  • Zentrales Datenmanagement und gemeinsame Datennutzung: alle Daten und Ergebnisse der bislang 141 Projekt werden über ein zentrales Datenmanagement System (BExIS) archiviert und allen Forschenden und in großen Teilen auch der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Biodiversitäts-Exploratorien dienen der gesamten deutschen Biodiversitätsforschungsgemeinschaft als inspirierende Untersuchungsplattform. Möchten Sie sich mit einem Projekt beteiligen, dann finden Sie hier weitere Informationen.

Die verschiedenen Themenfelder der Forschung in den Biodiversitäts-Exploratorien.

Historie

Im Rahmen einer Initiative zur Förderung der Biodiversitätsforschung in Deutschland, wurden in den Jahren 2006-2009 drei große Langzeituntersuchungsgebiete in Deutschland etabliert. Diese Biodiversität-Exploratorien dienen zur vergleichenden und experimentellen Biodiversitäts- und Ökosystemforschung. Seit Anbeginn fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) dieses Projekt und ermöglicht zum ersten Mal Biodiversitätsforschung in großem Maßstab, auf real bewirtschafteten Flächen kombiniert mit einer Langzeitperspektive. Das Projekt ist momentan in seiner sechsten Projektphase, die Anfang März 2023 enden wird. 

Die Grafik zeigt eine Übersicht der zehn Kernprojekte. Im obersten Kasten steht das Koordinationsbüro BEO, danach folgen das lokale Management. Danach in zwei Kästen nebeneinander, das Datenmanagement und die Messtechnik und da drunter dann die restlichen Kernprojekte Pflanzen, Arthropoden, Mikroorganismen, Boden und Waldstruktur. In dem Kasten darunter steht die Biodiversitätssynthese und im untersten Kasten die Teilprojekte. Alle Kästen sind je nach ihrer Verknüpfung mit Linien verbunden.
Übersicht der zehn Kernprojekte der Biodiversitäts-Exploratorien, die gemeinsam Koordination, Infrastruktur, Monitoring, Experimente und Synthese bereitstellen und aufrechterhalten.
Kollage mit 16 verschiedenen Bilder. Es sind Personen bei der Feldarbeit zu sehen, die Experimente durchführen und Personen die Vorträge halten. Auf einem Bild ist eine Person zu sehen, die die Klimastation prüft und auf einem anderen sind Personen bei Freilandexkursionen zu sehen.
Impressionen aus den Biodiversitäts-Exploratorien zu Feld- und Laborarbeit, Veranstaltungen, Konferenzen und Exkursionen.
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