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Künstliche Intelligenz im Exploratorium Hainich-Dün
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Die Bedeutung von Totholz im Wald, Verwesungsprozesse von Ratten durch Kleintiere und Mikroben, sowie die Auswirkung von Kahlschlägen auf Fledermäusen werden u.a. im Exploratorium Hainich-Dün erforscht. Neben gewohnten und altbewährten Forschungsmethoden wird im Zuge der neuen Förderungsphase, Künstliche Intelligenz als Forschungsmittel angewendet. Für eine exaktere und schneller Datengewinnung soll es zunächst in zwei Bereichen angewendet werden: Die Zählung und Bestimmung von Insektenarten, sowie die Erkennung von Kleinflugtieren anhand von Aufnahmen der Flattergeräusche. Hier geht es zum Artikel:

Gut und schön: Biodiversität von Wiesen- und Weideflächen kann Gewinn für Natur, Landwirtschaft und Tourismus sein
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Die langangelegte Studie weist nach, wie bedeutsam Biodiversiät der Wiesenflächen für verschiedene Ökosystemleistungen und Interessengruppen ist. 16 Ökosystemleistungen – von ökologisch bis kulturell – wurden dabei unter die Lupe genommen mit dem Fazit, dass Akteur*innen vom Tourismus zur Landwirtschaft von einer hohen Pflanzendiversität profitieren. Pressemeldung vom 15. November 2022 Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung / Biodiversitäts-Exploratorien    

Dem Insektensterben auf der Spur: Landnutzung und Klima stören Kolonieentwicklung der Steinhummel
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Seit Jahren ist der Insektenbestand, vor allem bei Bienen und Hummeln rückläufig. Dafür werden häufig der Einsatz von Pestiziden und der Klimawandel verantwortlich gemacht, wodurch Lebensräume der Insekten wegfallen. Wissenschaftler*innen der Universität Ulm haben erstmals am Bespiel der Steinhummel nachgewiesen, dass deren chemisches Duftprofil und Körpergröße durch veränderte klimatische Bedingungen und intensive Landnutzung negativ beeinflusst wird. In den drei Exploratorien wurde untersucht, wie sich Umwelteinflüsse auf die Arbeiterinnen der Steinhummel auswirken. Hier geht es zum Artikel:

LMT Alb berichtet im Alb-Boten über die Wald-Vollinventur
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In einem neuen Artikel des Alb-Boten berichten Dr. Max Müller und Jörg Hailer vom Lokal Management Team Schwäbische Alb über den Ablauf und den Aufwand der Vollinventur im Wald, die auf allen 50 Exploratorien-Flächen im Abstand von 5 Jahre stattfindet. Analog werden so auch alle Bäume auf den Wald-Plots im Exploratorium Schorfheide-Chorin und Hainich-Dün erfasst. Hier geht's zum Artikel:

Dauerausstellung Vielfalt der Lebensräume erkennen und bewahren
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Neue Dauerausstellung auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich eröffnet. „Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir in der Ausstellung neue Perspektiven auf den Naturraum ,Hainich‘ ermöglichen“, sagt der Hydrogeologe Prof. Dr. Kai Uwe Totsche / Institut für Geowissenschaften Uni Jena. Den BesucherInnen soll am Beispiel des Nationalparks Hainich die Rolle der Biodiversität für die Funk­tionen und Leistungen von Ökosystemen vermittelt werden im Spannungsfeld der Bedeutung, die sie für den Menschen hat vor dem Hintergrund der Bedrohung durch den Klimawandel. 15. März […]

Giftige Gräser – Eine Gefahr für Weidetiere?
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Der Epichloë Pilz auf Grashalmen, kann durch enthaltene Giftstoffe Weidetieren zum Verhängnis werden und zu Vergiftungen führen. In welchen Gräsern er vorkommt und unter welchen Umständen er Giftstoffe produziert, erforschte Veronika Vikuk (DEFENSE II, Universität Würzburg) in ihrer Doktorarbeit. Im Rahmen der Bewerbung für den Klartext-Preis für Wissenschaftskommunikation 2021 wurden die Ergebnisse der Forschungsarbeit veranschlaulicht. 13 verschiedene Grasarten, die häufig auf Weiden vorkommen und Wildgräser wurden dazu in den drei Exploratorien ausgewählt und für molekularbiologische Untersuchungen herangezogen. Die Symbiose zwischen […]

19. BE-Vollversammlung erfolgreich beendet
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Letzten Donnerstag endete unsere 19. Biodiversität-Exploratorien Vollversammlung. Es waren drei lange, aber auch interessante und austauschreiche Tage gefüllt mit Projektvorstellungen, wissenschaftlichen Diskussionen und informative keynote Vorträgen. Auch wenn alles gut geklappt hat und wir uns über jeden einzelnen Teilnehmenden und Beitrag gefreut haben, verstehen wir auch, dass Online-Konferenzen anstrengend sind und der persönliche Austausch erschwert ist. Daher drücke wir die Daumen, dass wir uns dann hoffentlich nächstes Jahr in KW 8 (21.02-24.02.23) wieder in persona (voraussichtlich in Wernigerode) austauschen können.

DFG Call für die nächste Phase der Biodiversitäts-Exploratorien veröffentlicht
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Am 15.12.2021 veröffentlichte die DFG die Ausschreibung der Antragsstellung für die kommende Phase (2023-2026) der Biodiversitäts-Exploratorien. Die Ausschreibung finden Sie auf der DFG Website unter "Informationen für die Wissenschaft Nr. 114". Die wichtigsten Termine sowie das pdf der Ausschreibung haben wir auch unter "Teilnahmöglichkeit" und "Termine" nochmals zusammengefasst.  

Wissenschaft trifft Praxis auf dem „5. Albsymposion“ Hybridtagung fördert Austausch und Vernetzung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
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240 Forschende sowie Akteurinnen und Akteure aus der Praxis kamen virtuell und vor Ort im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zusammen, um sich über Grundlagen, Entwicklungen und nachhaltige Lösungsansätze zum Schutz der Artenvielfalt auszutauschen. Aktuelle Erkenntnisse zum Rückgang der Artenvielfalt verdeutlichen einen akuten Handlungsbedarf und fordern einen interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaftler:innen, regionalen Entscheidungsträger:innen und weiteren Akteur:innen. Diesen Austausch förderten die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forschungsplattform „Biodiversitäts-Exploratorien“, im Speziellen das Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik der Universität Ulm und die Geschäftsstelle des […]

Neue Publikation über bevorzugte Ökosystemleistungen und die Rolle der politischen und kulturellen Weltanschauung
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Explorer:innen des Projekts "BEF-Up" und Wissenschaftler:innen des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum Frankfurt veröffentlichten heute eine Studie m Fachjournal "People and Nature" mit dem Titel: "Cultural worldviews consistently explain bundles of ecosystem service prioritisation across rural Germany". Dafür wurden 321 Personen aus den Exploratorien zu ihren Weltanschauungen, aber auch ihren Präferenzen von Ökosystemleistungen (z.B. die Produktion von Lebensmitteln, ein ästhetisches Landschaftsbild) mit Hilfe einer Umfrage befragt. Dadurch konnten sogenannte ‚Weltanschauungstypen‘ identifiziert werden, die bestimmte Ökosystemleistungen präferieren, aber auch eine bestimmte Weltanschauung […]

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